Neuigkeiten 09.05.2016

Der heißteste Scheiß aus dem hohen Norden! Nillson.de auf dem SPOT Festival.

Wir haben die Festivalsaison 2016 ganz smooth mit einem Showcase-Festival in Aarhus eingeläutet.

Auf dem SPOT-Festival trifft sich die Creme de la Creme der Musikbranche zum Networken. Wir waren zum Musikhören da und präsentieren euch hier die heißesten neuen Stars und Sternchen aus Skandinavien.

Schultz&Forever

Was ein bisschen klingt wie Scholz and Friends, ist so etwas wie ein dänischer Mac DeMarco auf LSD. Jonathan Schultz ist gerade Mal Anfang 20 und wurde bereits mit 17 Jahren das erste Mal vom Spot Festival gebucht. Darauf folgten Auftritt beim Roskilde oder Berlin Festival. Bei uns kam sein lässiger Dream-Psych-Pop erst auf dem SPOT-Festival an. Seitdem chillen wir dazu in unseren Cabrios beim Limo schlürfen. Hört selbst und macht’s nach!

Gundelach

Gundelach klingt als würden Bon Iver und Chet Faker zusammen ins Berghain gehen. Außerdem hat Gundelach eine Schwäche für nerdige Metalband-Klamotten. An der Tür sollte er also keine Probleme bekommen.

Fun Fact: Dr. Herlind Gundelach, geboren am 28. Februar 1949 in Aalen, sitzt seit 2013 für die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag. Lieber Gundelach, falls du das liest und gerne in Deutschland durchstarten möchtest, pass deine Suchmaschinen-Optmierung an!

Vakle

Vakle bezeichnet ihre eigene Musik auf Soundcloud als „Sweetcore“. Und wenn das, was Vakle da macht, tatsächlich „Sweetcore“ sein sollte, dann ist das sowas wie R’n’B. Nur sweeter. Dicke Beats, jazzy Stimme, und alles ist popsternchenmäßig so gut aufeinander abgestimmt, dass man gar nicht glauben mag, dass es sich bei dem Gig auf dem SPOT 2016 um den zweiten oder dritten Auftritt der Dänin handelt. Vakle und Band wirken als hätten sie nie was anderes getan als Popstar sein, tragen souverän aufeinander gestimmte Klamotten und klingen dabei wie straight from the future vor unsere Füße gestellt. SWEEET!

Liima

Was waren wir traurig, als Efterklang ihre Auflösung ankündigten. Und was haben wir uns gefreut, als wir erfuhren, dass Efterklang jetzt Liima heißen. Es ist nämlich alles gut. Neu dabei ist Tatu Rönkkö an den Trommeln, aber Efterklang machen weiter. Nur anders. Scheinbar wollen sie nicht mehr die verträumte nette Indie-Band sein, die man sich mal entspannt bei nem Rotwein sitzend im Theater anschaut oder beim Radfahren im Sommer mit Blumenkranz auf dem Kopf. Liima sind personaltechnisch zwar fast Efterklang, haben sich musikalisch aber recht weit von ihrer alten Band entfernt. Elektronisch sind sie geworden. Und lauter, wütender. Und - kleiner Side Fact – Rasmus Stolberg (ja, der mit dem Schnörres!) guckt beim Spielen immer noch genau so weird wie früher.  

Línt

Línt kommen aus Bergen in Norwegen und spielen auf dem SPOT ihren ersten Auslandsgig ever. Man denkt ja immer, Bergen wäre auch so ein Ort, an dem jeder zehn Musikinstrumente bedienen kann, weil es ständig dunkel und kalt ist. Stimmt aber nicht. Neben Erlend Oye und Kakkmaddafakka geht da nämlich gar nicht so besonders viel ab, in Bergen. Außer Línt jetzt eben. Auf ihrer Facebookseite steht irgendwas von Postrock und dafür sind ganz schön melodisch, ja poppig sogar.