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<title>Nillson.de</title>
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<lastBuildDate>Wed, 02 May 2012 22:33:00 +0200</lastBuildDate>
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<title>Passierte Nächte</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/passierte-naechte.html</link>
<description>André-Alexander Giesemann und Daniel Schulz haben Clubs besucht - kurz nachdem alle gegangen sind. Sie haben das Putzlicht angeschaltet und fotografiert.</description>
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<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Wed, 02 May 2012 22:33:00 +0200</pubDate>
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<title>Selbstbildnis</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/selbstbildnis.html</link>
<description>Auf dem Tumblr-Blog hyperdecadence stellt sich ein junger Mann selbst vor die Kamera und versucht mit Hilfe von Overheadprojektionen, Photoshop und Nacktheit ein Selbstportrait zu finden.  </description>
<content:encoded><![CDATA[Decadence = Dekadenz, Niedergang, Verfall.
<p class="align-justify"><b>Wir alle müssen einmal sterben</b>, dass ist- bisher auf jeden Fall- ein unumgängliches Gesetz. Doch es ist auch schon immer ein Bestreben der Menschen gewesen, diese Sterblichkeit zu umgehen. Etwas von sich zurück zu lassen. Ein ewiges Selbstbildnis in den Lauf der Zeit zu hauen. Somit hat die Form des Selbstportraits eine lange Tradition. Es&nbsp;soll bereits im antiken Griechenland Künstler gegeben haben, die sich in ihren Werken verewigt haben. Im Mittelalter ist das ganze dann etwas eingeschlafen. Vielleicht weil hier die Kirche und der göttliche König das höchste aller weltlichen Dinge waren und der Künstler genau wie alle anderen Menschen nur ein Untertan. Da gab es kein Selbst&nbsp;das man hätte abbilden können&nbsp;(bzw. kein Bewusstsein dessen). In der Neuzeit kam das Selbstbildnis wieder in Mode. Der Begriff des Genies kam auf. Der Künstler wurde zum selbstbewussten und aus der Masse der Gesellschaft herausragenden Ausnahmemenschen, der natürlich das Recht zugestanden bekam, sich selbst abzubilden.&nbsp;</p>
<p class="align-justify"><b>Heute haben wir den Ausnahmemenschen demokratisiert.</b>&nbsp;Jeder Mensch ist außergewöhnlich und jeder kann ein Künstler sein (wie Joseph Beuys 1972 auf der documenta 5 propagierte). Darum und natürlich wegen der technischen Entwicklung&nbsp;floriert das Selbstbildnis wie keine andere Kunstform. Und mit facebook wurde diesem Trend die absolute Plattform geboten.</p>
<p class="align-justify"><b>Auf&nbsp;<link http://hyperdecadence.tumblr.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">hyperdecadence.tumblr.com</link></b>&nbsp;kann man die Selbstportraits eines Mannes begutachten, der sich selbst ohne Gesichtsaufnahme&nbsp;portraitiert und viele Mittel und Wege sucht, sich auf einem Foto auszudrücken. Das dabei immer die Form seines Körpers, kitschige Analogien und ein großer Schuss Selbstverliebtheit eine wichtige Rolle spielen liegt vielleicht in der Natur der Sache.</p>
Entdeckt von: Lasse Scheiba
Foto:&nbsp;<link http://hyperdecadence.tumblr.com/>hyperdecadence.tumblr.com</link>
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<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 22:29:00 +0200</pubDate>
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<title>Who's gonna save my soul?</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/whos-gonna-save-my-soul.html</link>
<description>Wer rettet eigentlich meine Seele?</description>
<content:encoded><![CDATA[Das Schöne an<link http://www.youtube.com/watch?v=erZqsV5UJpM - external-link-new-window "Opens external link in new window">&nbsp;Serien&nbsp;</link>ist ja manchmal, dass man tolle Lieder in ihnen entdeckt. Und das Schöne an entdeckten&nbsp;<link http://www.youtube.com/watch?v=A25Ww5SRsXQ - external-link-new-window "Opens external link in new window">Lieder</link>&nbsp;ist manchmal, dass man durch sie tolle Kurzfilme entdeckt:]]></content:encoded>
<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Thu, 29 Mar 2012 23:43:00 +0200</pubDate>
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<title>Banjee Power - Queer Rap</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/banjee-power-queer-rap.html</link>
<description>Rap war schon immer eine ganz besonders heterosexuelle Sache. Nicht nur eine heterosexuelle, sondern auch eine männliche. Frauen haben es seit je her schwer, in der HipHop-Branche Fuß zu fassen und wenn dann oft nur als durch(hetero-)sexualisierte Galionsfigur. Wo die Frau schon die Ausnahme ist, ist natürlich der bekennende homosexuelle Mann der absolute Tabubruch.</description>
<content:encoded><![CDATA[Genau das führt wohl auch dazu, dass es einige homosexuelle Rap-Künstler gibt. Die übersetzen meistens einfach den heterosexuellen Rap in homosexuellen Rap und schon wirkt das ganze provokant und neu. Wir sehen zahlreiche Männerärsche in ihren Videoclips, hören uns Texte über &quot;Ice Cream&quot; an und meistens gibt es viel viel Farbe von babyblau bis pink.
AB Soto macht da keine&nbsp;Ausnahme. Trotzdem überzeugt sein Rap mit hüftschwingenden Rhythmus, starken Eurotrash-Electrobeats&nbsp;und vor allem mit einer geballten Klamottenpower. AB Soto ist nämlich auch Designer und spielt überzeugend bunt mit den Rap-Kleidungsklischees. So sitzt bei ihm der Hosenboden auch immer auf Kniehöhe,&nbsp;allerdings handelt es sich nicht um eine Ecko-Baggy-Pants, sondern um ein weites Stoffetwas mit Blumendruck.&nbsp;Statt Cappy trägt er gerne mal einen Zylinder und statt Goldkette lässt er sich einfach Dollar-Scheine auf die Jacke drucken.]]></content:encoded>
<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 11:51:00 +0100</pubDate>
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<title>73 Künstler sind Bob Dylan für einen Song.</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/73-kuenstler-sind-bob-dylan-fuer-einen-song.html</link>
<description>Zugegeben: eigentlich müsste die Abhandlung über den aktuellen, von Amnesty International ins Leben gerufenen Bob Dylan-Tribute-Sampler &quot;Chimes Of Freedom&quot; in der Rezensionsrubrik zu finden sein. Wir denken: ein Sampler, auf dem Mariachi El Bronx neben Miley Cyrus, Sting neben Ziggy Marly und Joan Baez neben den Queens Of The Stone Age stehen, passt wesentlich besser in die Fundgrube.</description>
<content:encoded><![CDATA[Eines ist uns ja allen klar: Bob Dylan war ungefähr der greatest ever living songwriter. Singer vielleicht nicht unbedingt, das war Geschmackssache, aber seine Songs sind die Basis für so unfassbar vieles, das wir heute lieben, das eine Aufzählung schier unmöglich ist. Was die Beatles für die Britische Musik ist, ist Bob Dylan für die Amerikanische. Etwas anderes ist uns aber auch klar: ein Tribute-Sampler ist immer ein zweischneidiges Schwert. Bei einem solchen Lineup konnte man allerdings wohl extreme Vielfalt, kaum aber schwache Neuaufgüsse erwarten. <span lang="EN-GB">4 CDs, 73 Songs. Johnny Cash, Elvis Costello, Billy Bragg, Patti Smith, My Morning Jacket, Diana Krall, Mark Knopfler, Flogging Molly, My Chemical Romance, Kronos Quartet, Marianne Faithfull, We Are Augustines, Taj Mahal. </span>Facettenreicher im Aufgebot kann es kaum sein, hochkarätiger auch nicht, exklusiver fast auch nicht. Und es geht wirklich fast immer gut. Stings &quot;Girl From The North Country&quot; lebt von Gordon Sumners intensiver Stimme und seiner reduzierten Instrumentierung. Ziggy Marley nimmt man tatsächlich &quot;Blowin' In The Wind&quot; als Reggae problemlos ab. Billy Bragg entfernt sich mit &quot;Lay Down Your Weary Tune&quot; nicht immens weit vom Original - die Byrds-Version war trotzdem besser. &quot;Mr. Tambourine Man&quot; wird mit sanftem Offbeat von Jack's Mannequin sehr stimmungsvoll neu inszeniert. <span lang="EN-GB">Flogging Molly und &quot;The Times They Are A-Changing&quot;, das passt eh. </span>Daraus kann man irre gut einen Irish-Folk-Punk-Mitschunkel-Song machen. Das Guinness dazu schmeckt. Die ansonsten schreckliche Ke$ha erkennt man mit einer Stimme nah am Zerbrechen bei &quot;Don't Think Twice, It's Alright&quot; kaum wieder. <span lang="EN-GB">Klasse druckvoll kommt Bad Religions Version von &quot;It's All Over Now, Baby Blue&quot;. Die vielversprechenden Newcomer We Are Augustines erinnern auf &quot;Mama, You Been On My Mind&quot; frappierend ans Young Rebel Set. </span>Und Clint Mansells Kronos Quartet, unter anderem verantwortlich für einige Darren-Aronofsky-Soundtracks, interpretieren (ebenfalls) &quot;Don't Think Twice It's Alright&quot; als eine Mischung aus Elfenklang und Zigeunerwalzer - strange, aber allemal spannend.
Alles aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. &quot;Chimes Of Freedom&quot; ist irrsinnig vielfältig. Ob man den Sampler braucht, sei dahingestellt; er ist allemal hochinteressant anzuhören und zeigt, wie facettenreich der Songschreiber Dylan stets war. Seine Songs lassen sich in so ziemlich jedes Genre übertragen, von zeitgenössischen wie alteingesessenen Interpreten singen, für jede Generation aufbereiten. Den jungen Leuten hilft's vielleicht, sich dem Phänomen Bob Dylan anzunähern; den alten zaubert vielleicht die ein oder andere Neuvertonung ein dickes Lächeln ins Gesicht.
<i>Text: Kristof Beuthner</i>]]></content:encoded>
<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 16:59:00 +0100</pubDate>
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<title>Nostalgie in Farbe</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/nostalgie-in-farbe.html</link>
<description>Charles Weever Cushman ist ein Mann, der viel umhergereist ist. Man muss zugeben, dass ist erst Mal nichts wirklich besonderes. Was aber besonders ist und Charles, der vor mehr als 40 Jahren gestorben ist, für uns erwähnenswert macht, ist eine enorme Fotosammlung, die er hinterlassen hat.</description>
<content:encoded><![CDATA[Selten an seinen Fotos ist, dass die meisten davon in Farbe sind, auch die, die er in den 40er Jahren gemacht hat. Somit dürfen wir eine Zeit sehen, die wir bisher nur als schwarzweiße oder farbig geremakte kannten.]]></content:encoded>
<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 22:05:00 +0100</pubDate>
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<title>Warum kommt skaten eigentlich nie aus der Mode?</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/warum-kommt-skaten-eigentlich-nie-aus-der-mode.html</link>
<description>... wahrscheinlich einfach, weil es so unglaublich cool aussieht. Einen Beweis dafür (auch wenn wir den ja eigentlich gar nicht mehr brauchen) bietet dieses tolle Video von Patrik Wallner:</description>
<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 19:05:00 +0100</pubDate>
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<title>Licht ins Dunkel</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/licht-ins-dunkel.html</link>
<description>es ist wärmer geworden, aber der Winter bleibt. Erstmal.
Der Modefotograf und Filmemacher Jacob Sutton hat einen Snowboardfahrer, mit LED-Lichtern ausgestattet, auf die dunkle Piste geschickt.
</description>
<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 21:49:00 +0100</pubDate>
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<title>Trennungsschmerz?</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/trennungsschmerz.html</link>
<description>Ein Kurzfilm mit einem schönen Mädchen, einem Boyfriend auf Fotopapier und einem Jungen, der trotz seines geringen Alters genau die richtigen Problembewältigungsmaßnahmen zur Hand hat...</description>
<content:encoded><![CDATA[Das Regie- und Kameraduo&nbsp;<link http://www.danieldaniel.us/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">DANIELS</link>&nbsp;(bestehend aus Daniel Kwan und Daniel Scheinert) hat diesen zwar etwas sehr verwackelten und iPod-puschenden Kurzfilm gedreht, der aber trotzdem durch seine einfache und leichte Story und durch die bezaubernde Jenna Lyng kurzzeitige und willkommene&nbsp;Ablenkung verschafft.]]></content:encoded>
<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 22:52:00 +0100</pubDate>
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<title>wir haben ihn gefunden...</title>
<link>http://www.nillson.de/artikel/wir-haben-ihn-gefunden-1.html</link>
<description>Man surft so durchs Internet und das meiste was man dort sieht, ist relativ belanglos. Man rauscht da so drüber, lächelt vielleicht kurz aber ein paar Minuten später ist der Moment bereits untergegangen; versunken in einer neuen Blogwelle, einer nervigen Pornoanzeige bei der man den Closebutton nicht findet oder einer facebook-Nachricht. Doch dann gibt es auch noch die eine große Welle. Der Moment, auf den wir oft zahlreiche Internetstunden vergeblich hoffen - der Klick, der dein Leben von Grund auf verändert...</description>
<content:encoded><![CDATA[nillson.de möchte dir heute diesen einen Klick bescheren. Ein Blog, dem eine magische Zauberkraft innewohnt. Ein Blog, der Bilder publiziert, die einen alles andere vergessen lässt. Weltwirtschaftskrise? Revolution? Ökomanie? Zukunftsängste? Unterbezahltescheißnebenjobs? Studium? Dieser Text von diesem krassen Wissenschaftler den ich unbedingt noch lesen sollte?<br />Alles wie weggeblasen und man ist völlig schwerelos lost in space.&nbsp;
<p class="align-justify"><link http://omgcatsinspace.tumblr.com/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">CATS IN SPACE.</link></p>]]></content:encoded>
<category>Fundgrube</category>
<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:18:00 +0100</pubDate>
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