Einen Sampler voll isländischer Musik gibt's gratis im Stream.
Die fünfte Ausgabe der „Made In Iceland“-Compilation ist da und nimmt uns mit auf eine Reise quer durch die bunte isländische Musiklandschaft. Und zwar nicht nur physisch, sondern auch gratis für alle im Stream.
Immer noch dienen Sigur Rós und Björk als Aushängeschilder der Insel rund um die nördlichste Hauptstadt der Welt. Dabei hat Island so viel mehr zu bieten. Während Bands wie Retro Stefson, FM Belfast, GusGus und Helgi Jonsson sich mittlerweile auch außerhalb des Landes recht großer Beliebtheit erfreuen, hält Made In Iceland V mit Dreampop-Songs à la Sóley, über tanzbare Electro-Hits von Sykur bis hin zu den Bluesmelodien von Lay Low noch einige Geheimtipps bereit.
Die Spannweite, die all diese kreativen Köpfe dabei abdecken, reicht von sanftem Indie-Pop über heimelige Folk- und perfekt arrangierte Popsongs bis hin zu experimentellem Electro und südseeisch anmutenden Partyhymnen sowie Pych- und Mathrock. Einheitsbrei – Fehlanzeige!
Dennoch – irgendetwas scheint diese kleine, aber vielseitige Musikszene auf der Insel doch zu einen. Nicht umsonst sind viele fasziniert von der Masse an musikalischem Output der hier ansässigen Künstler. Vielleicht ist es die Herangehensweise, die dem Rest der Welt das Gefühl gibt, dass hier irgendetwas wie eine klare Linie bestehe. Wie auch immer – fest steht, dass Made In Iceland einen Einblick in die Musik von der Vulkaninsel geben will.
Text: Lydia Meyer